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Gedenkstätte Grafeneck

Bauaufgabe:
Das bestehende kleine Wohnhaus wurde von behinderten Menschen des Samariterstiftungs Grafeneck
als Wohngruppe genutzt und liebevoll „Rosenhäusle“ genannt. Das Gebäude, mit einem schlichten
rechteckigen Grundriss und steilem Satteldach, sollte in die Konzeption des Dokumentationszentrums
integriert werden.
Das Dokumentationszentrum, das auf halbem Weg zwischen Schloss und Gedenkstätte liegt, besitzt
mehrere Funktionen. Es beherbergt eine Dauerausstellung, das Büro der Gedenkstätte sowie ein
Archiv und eine Bibliothek.
Ein schlichter, lang gestreckter, rechteckiger Baukörper mit Flachdach wird parallel zur Straße dem
bestehenden Gebäude vorgelagert. Dieser Raum nimmt die Ausstellung „Euthanasie - Verbrechen in
Süddeutschland“ auf. Der zweite Raum mit der Ausstellungsfläche „Grafeneck 1940: Erinnerung“
öffnet sich zum ersten Raum, befindet sich jedoch schon im Bestandsgebäude.
Das Erdgeschoss wird komplettiert durch ein Büro, einen Besprechungsraum und eine WC-Anlage.
Die drei Archivräume sind im Dachgeschoss.
Für die Besucher zeigt sich der Ausstellungsraum als geschlossene Wandfläche mit horizontalen
Holzlamellen. Die Südwand wurde deutlich verlängert, um dahinter einen halboffenen Vorhof als
Eingansbereich zu schaffen. Erst hier wird der Ausstellungsraum durch raumhohe Verglasungen
sichtbar. Besuchergruppen stehen Sitzstufen zur Verfügung. Hier, mit Blick auf den Ausstellungs-
raum und etwas abgeschieden von der Umgebung, werden die Besucher in das Thema eingeführt.

Realisierung:
2005

Auszeichnungen:
BDA Auszeichnung Guter Bauten 2008

Standort:
http://goo.gl/maps/IiekD

Webseite:
http://gedenkstaette-grafeneck.de/

Bildergalerie:


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